Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, ihre Aufgabe ist es, ATP herzustellen, der energievermittelnde körpereigene Stoff, der in unseren Zellen produziert wird.
Was bedeutet Mitochondriopathie?
Mitochondriopathie ist eine Bezeichnung für die Funktionsstörungen der Mitochondrien. Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, ihre Aufgabe ist es, ATP herzustellen, der energievermittelnde körpereigene Stoff, der in unseren Zellen produziert wird. Manchmal wird die Mitochondropathie auch als Mitochondriendysfunktion bezeichnet, die eine sehr große, unterschiedliche Multisystemerkrankung zur Folge haben kann.Das gemeinsame Merkmal der Mitochondriopathie sind Störungen der Zellleistung und der Zellsteuerung.
Welche Auswirkung hat die Funktionsstörung der Zelle?
Es kommt zu Verlangsamung und Fehlfunktionen der betroffenen Zellen. Der Körper kann dies eine gewisse Zeit ausgleichen. Nach naturheilkundlicher Vorstellung können emotionale oder körperliche Belastungen den Zellstoffwechsel zusätzlich stören. Jeder Mensch reagiert dabei individuell. Solche Funktionsstörungen werden in der Naturheilkunde mit sogenannten Zivilisationskrankheiten und Multisystemerkrankungen in Verbindung gebracht.
Wie kann man eine Mitochondriopathie nachweisen?
Mit Hilfe einer speziellen Labordiagnostik können Hinweise auf eine Funktionsstörung der Mitochondrien gewonnen werden
Mit Hilfe der Muskeltest-Diagnostik (kinesiologischer Muskeltest) wird nach Hinweisen auf eine Mitochondriopathie gesucht; dieses Verfahren ist wissenschaftlich nicht anerkannt
In der biologischen Medizin wird die Auffassung vertreten, dass viele chronische Erkrankungen mit einer gestörten Funktionsweise der Mitochondrien zusammenhängen können; in dieser Allgemeinheit ist das wissenschaftlich nicht belegt.Mitochondriopathie wird in Zusammenhang gebracht mit:
Demenz, Alzheimer, Merkfähigkeitsstörung bis zum Rückgang der Gehirnfunktion
Parkinson
Epilepsie
Depression
Schizofrenie
Burnout Syndrom
Chronisches Erschöpfungssyndrom / CFS
ADHS
Konzentrationsstörungen
Diabetes Mellitus
Übergewicht
metabolisches Syndrom
Autoimmunerkrankungen
Herzinfarkt
Schlaganfall
Arterielle Sklerose
Bluthochdruck (Hypertonie)
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, allergische Reaktionen (Heuschnupfen, Asthma, Haut)
Nahrungsmittelallergien
Asthma
Neurodermitis
hormonelle Fehlfunktionen (Schilddrüse, Nebennieren, Neurotransmitter)
chronischen Entzündungen und mehr...
Vorgehen bei Verdacht auf Mitochondriopathie
Besteht nach einer ausführlichen Anamnese der Verdacht auf eine Funktionsstörung der Mitochondrien, können ausgewählte Blut- und Urinparameter bestimmt werden. Auf dieser Grundlage besprechen wir ganzheitliche Maßnahmen; eine Beschwerdefreiheit kann nicht versprochen werden. Die oben genannten Erkrankungen gehören in ärztliche Behandlung.
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Fachlich verantwortlich: Yesha Karmeli, Heilpraktiker, Natura Heilpraxis Berlin. Dieser Text informiert allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

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