Schwermetallausleitung mit DMSA
Welche Auswirkungen können Schwermetalle im Körper haben?
Amalgam, Seefisch oder die Umweltbelastungen der modernen Industriegesellschaft: Sie können die Enzymsysteme des Körpers beeinflussen.Die Auswirkungen sind vielseitig und werden unter dem Begriff des „Toxischen Metall Syndroms“ zusammengefasst. In diesem Zusammenhang werden u. a. degenerative Erkrankungen, das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) und Mitochondriopathie diskutiert.
Schwermetallbelastung DMSA Musteranalyse für Chelattherapie
Wie gelangen Schwermetalle in unseren Körper?
Zigarettenrauch: Kadmium und Nickel
Schokolade: Nickel
Trinkwasser: Kupfer, Blei
Fisch, Amalgam: Quecksilber
Kaugummi kauen: Wenn Amalgamfüllungen vorhanden: Quecksilber
Hühnereier, Geflügel, Süßwasserfische: Quecksilber durch Fischmehlfütterung
Gemüse: Kupfer, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Zink, Arsen (bei Reismilch)(Durch Düngung mit Gülle, lt. Presseinformation des Umweltbundesamtes 2004: „Zu viele Schwermetalle in der Gülle“)
Fleisch: Über Futtermittel von güllegedüngten Feldern
Sind alle (Schwer-)Metalle schädlich?
Nicht alle Metalle sind schädlich. Ganz im Gegenteil! Einige Metalle sind lebensnotwendig und vielen als Spurenelemente bekannt. Für viele Körperfunktionen sind sie essentiell: Calcium, Magnesium und Kalium für Herz- und Nervenfunktion und grundsätzlich für den Zellstoffwechsel oder Zink, Chrom, Selen für enzymatische Körperfunktionen.
Überdosierung und giftige Metalle - Toxizität von Schwermetallen
Die meisten Metalle werden erst durch Überdosierungen giftig, wenn der Körper sie nicht eigenständig abbauen und ausleiten kann. Einige Metalle werden giftig, wenn sie in unserem Körper in ungebundener Form vorliegen, wie Eisen oder Kupfer, wieder andere Metalle sind jedoch schon in geringsten Spuren hoch giftig, wie z.B. Quecksilber, Blei, Aluminium oder Arsen. Einige Metalle wie Kupfer und Eisen sind so gefährlich, weil sie für die Entstehung der s.g. freien Radikale verantwortlich sind.1Toxische Metalle bewirken strukturelle Zellschäden, aber auch funktionelle Defizite, da essentielle Spurenelemente kompetitiv aus ihren Bindungsstellen in Enzymen verdrängt werden.
Schwermetalle im Körper - ein Thema unserer Zivilisation
In der Natur kommen giftige Metalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Aluminium nur in sehr geringen Mengen vor. Die moderne Industrie baut sie ab, konzentriert und verteilt sie wieder über die gesamte Umwelt. Nahrung, Wasser und Luft sind mit diesen stark giftigen Stoffen verschmutzt. Sie neigen dazu, sich im Körper abzulagern, und zwar in Knochen, Leber, Gehirn und Nieren, wobei sie sich nur sehr schwer ausscheiden lassen.
Wozu dient die Einnahme von Chelatbildner?
Infusionstherapie - Aufbauinfusionen - Entgiftungsinfusion
Chelat haben die Fähigkeit, in Lösung vorkommende, freie Ionen zu binden und damit chemisch zu inaktivieren. Diese Eigenschaft macht man sich bei einer Metallvergiftung zunutze, indem die Metallionen aus der Lösung heraus komplexiert werden und somit ihre toxische Wirkung auf den Organismus unterbunden wird.Die von uns für die Chelat-Therapie eingesetzten Chelatoren sind hauptsächlich EDTA (Ethylendiamintetraacetat), DMSA (von englisch Dimercaptosuccinic acid, zu deutsch Dimercaptobernsteinsäure) oder DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure). Sie werden verwendet, weil sie Mineralien als Zentralatome binden, die ausgeschieden werden sollen. Wie jedes Verfahren kann auch die Chelattherapie Nebenwirkungen haben; diese besprechen wir vorab mit Ihnen. Manche Chelatbildner können als Kapseln eingenommen werden, andere, zum Beispiel EDTA, werden als Infusion gegeben.
Weitere Mittel, die in der Naturheilkunde im Zusammenhang mit Schwermetallen genannt werden
Glutathion und seine Aminosäure-Bausteine Cystein, Glutaminsäure und Glycin. Ebenso MSM-Schwefelverbindungen (Methylsulfonylmethan), Algen, Phytochelatoren von Algen (wie Chlorella), Pilze (therapeutisch eingesetzt werden Heilpilze) Pflanzen (wie Koriander, auch chinesische Petersilie genannt, und Bärlauch sowie Knoblauch)
Schwermetall Belastungsdiagnostik Schwermetalluntersuchung
Schwermetall-Belastungsdiagnostik
Chelatprovozierte Urintestung, Schwermetallintoxikationstest oder SchwermetalluntersuchungEs gibt verschiedene Möglichkeiten Schwermetallbelastungen zu bestimmen:
Haarmineraluntersuchung
Urin-Provokationstest nach Chelat
Kinesiologische Testung
Kaugummitest
LTT zellulärer Sensibilisierungsnachweis der T-Lymphozyten (LTT Metalle)
Mineralstoffversorgung im Blick behalten
Es kann auch dazu kommen, dass Mineralien und Spurenelemente bei Schwermetallbelastungen und bei einer Ausleitung, wie z.B. Chelat-Therapie, ausgeschieden werden, die unser Körper braucht: Kupfer, Eisen, Selen, Zink, Magnesium und Zinn. Sie sind enorm wichtig für die Energieübertragung unserer Nahrung auf die Atmungsketten der Zellen. Wir in der Natura Heilpraxis achten daher auf die Mineralstoffversorgung und besprechen diese individuell mit Ihnen.
Wer darf den Test nicht machen?
Menschen, die an einem Mineralstoffmangel, oder Eisenmangel leiden, Menschen mit Herzinsuffizienz, Tuberkulosekranke, Menschen mit einem akuten Infekt, mit Nierenfunktionsstörungen, Anämie, Leberfunktionsstörungen, starker Kachexie.
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Fachlich verantwortlich: Yesha Karmeli, Heilpraktiker, Natura Heilpraxis Berlin. Dieser Text informiert allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

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