Zurück
  1. Startseite
  2. Übersicht der Inhaltstoffe unserer Vitalstoffinfusionen

Übersicht der Inhaltstoffe unserer Vitalstoffinfusionen

Auf dieser Seite erhalten Sie einen strukturierten Überblick über die in unseren Vitalstoffinfusionen eingesetzten Inhaltsstoffe. Die aufgeführten Vitalstoffe werden sachlich und transparent dargestellt, orientiert an ihrer allgemeinen Einordnung im Stoffwechsel, ihrer Rolle im Energiehaushalt sowie ihrer Beschreibung in der Fachliteratur. Die Informationen dienen der Orientierung und Einordnung im ganzheitlichen Kontext und ersetzen keine medizinische Diagnostik oder Therapie.

Enthaltene Stoffgruppen:

  • Aminosäuren

  • Mineralstoffe

Alle Angaben erfolgen ohne Heil-, Wirk- oder Erfolgsversprechen und verstehen sich als allgemeine Information im Rahmen eines heilpraktischen Angebots.

Übersicht der Inhaltsstoffe von Vitalstoffinfusionen in der Natura Heilpraxis Berlin – Aminosäuren und Mineralstoffe im ganzheitlichen Kontext

• Aminosäuren

Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Glutamin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Arginin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Carnitin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Carnosin Ein Topf mit weißen L-Glycin Tabletten und eine Holzlöffel, der einige Tabletten enthält, mit dem Text 'L-Glycin' darüber. Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Lysin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Methionin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Tyrosin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Ornithin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Phenylalanin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Prolin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen L-Taurin Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Selen Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Magnesium Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Kalium Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Calcium Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Natrium
Was macht Glutamin im Körper?

• Magen und Darm: Aufrechterhaltung der normalen Darmfunktion, dient den Mucosazellen im Dünndarm als direktes Energiesubstrat, ist am Aufbau der Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt beteiligt und wird im Zusammenhang mit dem darmassoziierten Immunsystem beschrieben

• Immunsystem: wird in der Fachliteratur im Zusammenhang mit der Lymphozytenproliferation, der Interleukin-2-Produktion und der Differenzierung von B-Zellen zu Antikörper produzierenden Plasmazellen beschrieben

• Muskeln: ist am Aufbau und Erhalt der Muskelmasse beteiligt

• Gehirn und Nerven: ist eine Vorstufe der Neurotransmitter Glutamat und GABA

• Entgiftung, Leber und Niere: Bildung von Glutathion, transportiert Ammoniak zur Leber (Harnstoffentgiftung)

Wie kann sich ein Glutaminmangel äußern?

Mögliche Symptome bei einem Glutaminmangel sind:

• Veränderungen an Haut, Nägeln und Haaren (struppiges, glanzloses Haar, Haarausfall, trockener, dünner werdender und rissiger Haut sowie brüchigen Nägel)

• Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Entzündungen

• Erschöpfung, verminderte Leistungsfähigkeit, eingeschränktes Erinnerungsvermögen und mangelnde Ausdauer

• verminderte Stressresistenz, verlangsamtem Denken und nachlassender Körperkraft

• Innere Unruhe und Schlafstörungen

Was begünstigt einen Glutaminmangel?

Sportler und ältere Menschen haben generell einen erhöhten Glutaminbedarf. Weitere Risikogruppen und -faktoren sind:

• Mangel- oder Unterernährung: Essstörungen, einseitige Diäten und eiweißarme Ernährung

• chronisch entzündliche Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

• chronischer Stress und hohe Belastung

• Leberschäden

• übermäßiger Alkoholkonsum

• genereller Aminosäuremangel (durch genetisch bedingte Krankheiten)

Wie ist der Tagesbedarf?

Eine genaue Empfehlung zur täglichen Aufnahme von Glutamin gibt es durch die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit nicht.

Da es zu den Aminosäuren und damit zu den Eiweißen gehört, kann eine Empfehlung abgeleitet werdende Erwachsene täglich zwischen 0,8 und 2,7 g Proteine pro Kilogramm Körpergewicht und Tag verzehrt werden sollen.

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Glutamin ist in vielen pflanzlichen und tierischen, eiweißreichen Lebensmittel sowie Milchprodukten enthalten. Dazu gehören:

• Sojabohnen und -produkte

• Weizen und Haferflocken

• Rohes und geräuchertes Fleisch

• Speisequark, Joghurt und Milch

• Seefisch

• Hülsenfrüchte und Linsen

Was macht Arginin im Körper?

• Freisetzung von Stickstoffmonoxid führt zu Vasodilatation & Regulation des Gefäßtonus

• Beteiligung am Abbau von Ammoniak in der Leber (Harnstoffzyklus)

• Wird im Zusammenhang mit der Immunreaktion beschrieben

• Ausschüttung von Wachstumshormonen, Insulin, Prolaktin und Glukagon

• Vorstufe der Polyaminsynthese, die in der Fachliteratur im Zusammenhang mit der Spermienbildung beschrieben wird

• Erhöhter Bedarf bei Infekten, Diäten und hoher sportlicher Belastung

Wie kann sich ein Argininmangel äußern?

Ein Arginin-Mangel wird in der Fachliteratur im Zusammenhang mit folgenden Beschwerden diskutiert:

• Bluthochdruck

• Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

• Arteriosklerose

• Leistungsstörungen im Gehirn bis hin zur Demenz

• Stimmungsschwankungen

• Infektanfälligkeit

• Wundheilungsstörungen

• Unruhe und Schlaflosigkeit

Was begünstigt einen Argininmangel?

In der Fachliteratur wird bei Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose sowie bei Bluthochdruck oder Demenz ein erhöhter Argininbedarf diskutiert. Der Bedarf ist zudem in der Schwangerschaft sowie bei psychischem und körperlichem Stress erhöht.

Wie ist der Tagesbedarf?

2-5 g/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Zu den Lebensmitteln, die viel Arginin enthalten, zählen insbesondere folgende:

• Fleisch

• Fisch

• Garnelen

• Hülsenfrüchte

• Nüsse, vor allem Erdnüsse

• Samen

Was macht Carnitin im Körper?

• Unterstützung des Fettsäurestoffwechsels

• Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien

• Energieproduktion durch Anregung der B-Oxidation

• Beteiligung am Energiestoffwechsel des Herzmuskels

• Stabilisierung von Biomembranen

• Wird im Zusammenhang mit dem körpereigenen Abwehrsystem beschrieben

• Beteiligung an der Glukoseverwertung

Wie kann sich ein Carnitinmangel äußern?

Ohne Carnitin ist der Körper nicht in der Lage, langkettige Fettsäuren zu verwerten. Das hat mehrere Effekte: Auf der einen Seite produzieren die Zellen weniger Energie, was zu folgenden Symptomen führen kann:

• eine verminderte Leistungsfähigkeit

•Erschöpfungszuständen

• Konzentrationsschwierigkeiten

• gesteigerte Infektionsanfälligkeit

Auf der anderen Seite werden die unverwerteten Fette freigesetzt. Dadurch:

• steigen die Blutfettwerte an (und mit ihnen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall)

• werden die Muskeln nicht mehr mit ausreichend Energie versorgt (Muskelschwäche bis zu Muskelschwund)

Was begünstigt einen Carnitinmangel?

Wer sich vollwertig ernährt und einen gesunden Stoffwechsel hat, produziert normalerweise genug körpereigenes Carnitin beziehungsweise nimmt ausreichende Mengen des Nährstoffs auf. Carnitin kommt vor allem in rotem Fleisch vor, weswegen es der Körper bei einer fleischlosen Ernährung größtenteils selbst produzieren muss.

Ein L-Carnitin Mangel kann durch einen erhöhten Carnitinverbrauch entstehen, dies gilt bei:

• Sportlern

• Schwangerschaft und Stillzeit

• entzündlichen Erkrankungen und Verbrennungen

• nach chirurgischen Eingriffen, Chemotherapie und Dialyse

• bei Säuglingen und Kindern während Wachstumsschüben

Sehr viel seltener und deshalb noch wenig erforscht ist der primäre Carnitinmangel, bei dem die Carnitinsynthese gestört ist. Die Ursachen dafür können in Fehlfunktionen in der Leber oder den Nieren liegen, einer gestörten Aufnahme im Darm oder in anderen Stoffwechselstörungen.

Wie ist der Tagesbedarf?

16 mg/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Besonders viel Carnitin enthalten:

• Fleisch (Rind und Lamm)

• Milch, Quark, Frischkäse

• Eier

• Brokkoli

• Kartoffeln

• Äpfel

Was macht Carnosin im Körper?

• Wird in der Fachliteratur mit antioxidativen und membranbezogenen Eigenschaften beschrieben

• Wird im Zusammenhang mit der Lipid-Peroxidation untersucht

• Kann Komplexe mit Schwermetallen bilden

• Reguliert Zink- und Kupferkonzentration in den Nervenzellen

• Isolierung von Aldehyden

• Wird im Zusammenhang mit dem Immunsystem beschrieben

Wie kann sich ein Carnosinmangel äußern?

Ein äußerst seltener Carnosin-Mangel, resultierend aus einem Alanin-Mangel, kann folgende Beschwerden zur Folge haben:

• Müdigkeit

• Leistungsminderung

• Muskelabbau

• Muskelschwäche

• Schwächeanfälle

Was begünstigt einen Carnosinmangel?

Ein Carnosin-Mangel kann das Resultat eines Alanin-Mangels sein. Ein Mangel an Beta-Alanin ist selten, tritt jedoch mitunter bei sehr einseitiger und eiweißarmer Ernährung auf. Am ehesten gefährdet sind Vegetarier und Veganer, da Carnosin und Alanin nicht in pflanzlicher Nahrung vorkommen.

Wie ist der Tagesbedarf?

500-1000 mg/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Carnosin ist eine Aminosäurekomponente, die hauptsächlich in rotem Fleisch vorkommt.• Kartoffeln

• Weizenkeime und Sojabohnen

Was macht Glycin im Körper?

• Ist einer der wichtigsten inhibitorischen Neurotransmitter im Gehirn

• Wird im Zusammenhang mit dem Schlaf untersucht

• Wichtiger Baustein der Kollagensynthese

• Ist essenziell für die Synthese von Hämoglobin, Kreatin und Nukleinsäure

• Wird im Zusammenhang mit dem Immunsystem beschrieben

• Ist Bestandteil von Glutathion, einem körpereigenen Antioxidans

Wie kann sich ein Glycinmangel äußern?

Glycin ist zum einen an der Energieversorgung der Muskeln beteiligt. Zum anderen dient es als Baustein für verschiedene Gewebe und als Botenstoff. Die Symptome eines Glycinmangels können daher wie folgt ausfallen:

• Bindegewebsschwäche

• geschwächtes Immunsystem

• Veränderungen von Haut, Haaren, Zähnen, Sehnen und Knochen

• Krämpfe

• Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit

• verminderte Konzentration

Was begünstigt einen Glycinmangel?

Ein Mangel an dieser Aminosäure tritt eher selten auf. Mögliche Gründe für ein Defizit können sein:

• Mangel-, Unterernährung, Essstörungen

• Genereller Aminosäuremangel (durch angeborene Störungen)

• Chronisch entzündliche Erkrankungen des Verdauungstrakts mit Störung der Resorption

Wie ist der Tagesbedarf?

1-10 g/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Gute Glycin-Quellen sind:

• Rind- und Schweinefleisch

• Lachs, Forelle, Thunfisch

• Kürbiskerne

• Haferflocken

• Erdnüsse

• Linsen

Was macht Lysin im Körper?

• Wichtig zur Synthese von Kollagen & Elastin

• Ist an der Calciumaufnahme beteiligt

• Dient als Baustein zur Biosynthese von L-Carnitin

• Insulinstoffwechsel: Aktivierung der Insulinrezeptor-Tyrosinkinase

• Wird im Zusammenhang mit der Immunfunktion beschrieben

Wie kann sich ein Lysinmangel äußern?

Ein L-Lysin-Mangel kann sich in unterschiedlichen Beschwerden bemerkbar machen. Häufig treten jedoch folgende Symptome auf:

• Wachstumsstörungen bei Kindern

• Kollagenmangel

• abgeschwächte Immunabwehr

• Übelkeit

• Müdigkeit und Konzentrationsschwäche

• Leistungsabfall

• rote Augen

• Haarausfall

• erhöhte Infektanfälligkeit

• beeinträchtigte Proteinsynthese

Was begünstigt einen Lysinmangel?

Da der Lysin-Bedarf über die Ernährung meist ausreichend gedeckt werden kann, sind Mangelzustände eher die Ausnahme. Ein erhöhtes Risiko haben jedoch Vegetarier und Veganer, da L-Lysin in pflanzlichen Lebensmitteln nicht in so großen Mengen vorkommt wie in tierischen Produkten. Weiterhin sind Kinder eher gefährdet, einen Mangel zu entwickeln, da sie einen erhöhten Bedarf haben.

*Wichtig: Die Aminosäuren L-Lysin und L-Arginin beeinflussen sich gegenseitig in der Aufnahme. Zu hohe Mengen Arginin hemmen die Aufnahme des L-Lysins. Gleiches gilt im Umkehrschluss.

Wie ist der Tagesbedarf?

Für L-Lysin gibt es keine einheitlichen Zufuhrempfehlungen, da sich der Bedarf nach dem Körpergewicht richtet. Ein gesunder Erwachsener benötigt pro Kilogramm Körpergewicht 38mg L-Lysin. Bei 70 Kilogramm Körpergewicht ergibt das einen täglichen Bedarf von 2,7g.

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Gute Lysinlieferanten sind:

• Fleisch

• Fisch

• Ei

• Sojabohnen

• getrocknete Erbsen

• Haferflocken

• Walnüsse

Was macht Methionin im Körper?

• Wichtig zur Proteinbiosynthese und Aufbau von Muskelmasse

• Vorstufe des wichtigsten Methylgruppen-Überträger S-Adenosyl-Methionin

• Ist am Stoffwechsel von Xenobiotika (körperfremden Stoffen) beteiligt

• Wird im Zusammenhang mit dem Leberstoffwechsel beschrieben

• Unterstützt die Resorption von Calcium und Selen

• Wird im Zusammenhang mit der Immunfunktion beschrieben

Wie kann sich ein Methioninmangel äußern?

Da Methionin für die Muskelbildung notwendig ist, kann ein Mangel zum Abbau von Muskelmasse und zu Auszehrung führen.

Weitere Anzeichen:

• Wundheilungsstörungen

• brüchige Haare und Nägel

• Infektanfälligkeit

• auch Depressionen werden mit einem Methioninmangel in Verbindung gebracht

Was begünstigt einen Methioninmangel?

Säuglinge und Kleinkinder, alte Menschen, Leistungssportler und Menschen unter Stress sind gefährdeter für einen Mangel an Methionin, da sie einen erhöhten Bedarf haben.

Auch Veganer könnten von einer ungenügenden Methioninversorgung betroffen sein.

Wie ist der Tagesbedarf?

19 mg/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Gute Methionin-Quellen sind Produkte wie:

• Paranüsse, Erdnüsse

• Sojabohnen

• Kichererbsen

• Hirse

• Edamerkäse

• Lachs

• Schweinefleisch

Was macht Tyrosin im Körper?

• Synthese von Schilddrüsenhormonen

• Anregung der Melanin-Synthese

• Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin

Wie kann sich ein Tyrosinmangel äußern?

Auswirkungen eines Mangels an L-Tyrosin können sich sich durch verschiedene Symptome zeigen:

• geschwächte Abwehrkräfte

• Herz-Kreislauf-Störungen

• depressive Verstimmungen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit

• nachlassende kognitive und koordinative Fähigkeiten

• Schwankungen des Insulin- und Blutzuckerspiegels

• auch die Hormonproduktion der Schilddrüse kann beeinträchtigt werden

Was begünstigt einen Tyrosinmangel?

Menschen mit Lebererkrankungen haben ein erhöhtes Risiko an einem Mangel zu leiden, denn durch langwierige, vielleicht sogar chronische Erkrankungen kann die Synthese von Phenylalanin zu Tyrosin beeinträchtigt sein.

Eine weitere Krankheit, die einen Mangel hervorrufen kann, ist die Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie.

Wie ist der Tagesbedarf?

14-33 mg/Tag

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Zu den reichhaltigen Lieferanten an Tyrosin zählen:

• Fleisch

• Fisch

• Erdnüsse und Kerne

• Hülsenfrüchte

• Getreide

• Eier

• Milch

• weiße Bohnen

Was macht Ornithin im Körper?

• Ist zusammen mit Arginin, Citrullin und Asparaginsäure an der Entgiftung von Ammoniak beteiligt

• Stimuliert die Freisetzung von STH, Glukagon, Insulin, Prolaktin und Somatostatin

• Wird in der Fachliteratur im Zusammenhang mit der Harnstoff- und Glutamin-Synthese in der Leber beschrieben

• Synthese von Polyamiden

Wie kann sich ein Ornithinmangel äußern?

Wenn man im Tierversuch einen Mangel an Ornithin auslöst, führt das zu einem Überschuss an giftigem Ammoniak. Dabei kann es zu Zellschäden wie an den Nerven kommen. Da der Körper Ornithin selbst bilden kann, sind beim Menschen jedoch keine klaren Anzeichen eines Mangels bekannt.

Was begünstigt einen Ornithinmangel?

Eine gesunde, gut genährte Person kann aus der Vorstufe Arginin ausreichend Ornithin bilden. Jedoch ist der Bedarf an Ornithin unter bestimmten Umständen erhöht.

Das ist der Fall bei Krankheiten wie:

• chronischen Lebererkrankungen

• Organversagen

• gesteigerter Stoffwechsel

• Gewebeschäden durch Verletzungen oder Verbrennungen

Wie ist der Tagesbedarf?

Der Körper bildet Ornithin selbst. Darum ist der Bedarf nicht genau bekannt. Zum Beispiel liefert Arginin aus den Eiweißen der Nahrung die Vorstufe für Ornithin und hält den Ornithin-Spiegel so auf einem normalen Level.

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Zu den Lebensmitteln, die viel Arginin enthalten und somit die Bildung von Ornithin voraussetzen, zählen:

• Fleisch

• Fisch

• Garnelen

• Hülsenfrüchte

• Nüsse, vor allem Erdnüsse

• Samen

Was macht Phenylalanin im Körper?

• Ist eine Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin

• Erhöht die Freisetzung des Peptidhormons Cholecystokinin im Körper

• Wichtige Aminosäure der Proteinbiosynthese

• Wird zum Aufbau von Endorphinen benötigt

Wie kann sich ein Phenylalaninmangel äußern?

Bei einer ausgewogenen Ernährung, die reich an Eiweiß ist, tritt selten ein Mangel auf.

Folgende Symptome können auftreten:

• Pigmentierungsstörungen der Haut und dadurch oft erhöhte Empfindlichkeit gegen die Sonne

• Verringerter Appetit oder völliger Appetitverlust

• Verringerte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Motivationsverlust, Antriebslosigkeit, Erschöpfung und Energiemangel

• Erhöhte Stressanfälligkeit und gesteigertes Risiko für neurologische Schäden

Was begünstigt einen Phenylalaninmangel?

Zu den Risikofaktoren für einen Phenylalaninmangel gehören:

• Körperlicher Stress (Infektionen, Trauma, anstrengender Sport, Schlafmangel und Krankheiten)

• Psychischer Stress (anhaltende Belastungen psychischer Natur)

• Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

• länger anhaltende Erkrankungen

Wie ist der Tagesbedarf?

14 mg pro kg Körpergewicht für die tägliche Zufuhr

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Zu den Lebensmitteln, die viel Phenylalanin enthalten, zählen:

• Fleisch, besonders Schweinefleisch und Geflügel

• Milchprodukte

• Eier

• Getreide

• Hülsenfrüchte

• Soja

Was macht Prolin im Körper?

• Wichtige Komponente der Kollagen- und Elastin-Synthese

• Wird im Zusammenhang mit dem Enzym Kollagenase und dem Kollagenabbau beschrieben

Wie kann sich ein Prolinmangel äußern?

Mögliche Symptome bei einem Prolinmangel sind:

• Veränderungen der Haut (vorzeitige und beschleunigte Faltenbildung)

• Nachlassende Knochenstärke (Knochen verlieren an Stabilität, werden brüchiger und empfindlicher gegen Stöße und Stürze)

• Gewebe und Gelenke (Gelenkschmerzen und -probleme durch beschleunigten Verschleiß)

Was begünstigt einen Prolinmangel?

Wie bei allen Aminosäuren tritt ein Mangel im Grunde nur auf, wenn Eiweiße in der Ernährung fehlen. Andere Faktoren können aber ebenfalls verantwortlich sein. Darunter:

• Essstörungen und Mangelernährung:

• Große Belastungen: Stress, Krankheiten, Leistungssport, Verletzungen und Knochenbrüche

• Schwangerschaft und Stillzeit

• Alter (Wachstum und die Regeneration von Knochen, Knorpel, Sehnen, Haut und Bindegewebe)

Wie ist der Tagesbedarf?

Empfohlen werden mindestens 0,8 g/kg Körpergewicht, damit unter normalen Umständen und bei sonstiger Gesundheit kein Muskelabbau stattfindet.

Bei großer psychischer oder physischer Anstrengung ist es entsprechend mehr.

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Zu den Lebensmitteln, die viel Phenylalanin enthalten, zählen:

• Sojaerzeugnisse

• Rindfleisch

• Fisch

• Linsen

• Walnüsse, Erdnüsse

• Limabohnen

• Haferflocken

Was macht Taurin im Körper?

• Wird im Zusammenhang mit freien Radikalen beschrieben

• Ist an Herzfunktion und Herzrhythmus beteiligt

• Ist an der Stabilität der Nervenmembranen beteiligt

• Regulierung des osmotischen Ducks in der Retina

• Wird im Zusammenhang mit dem Immunsystem beschrieben

• Wird im Zusammenhang mit der TNF-alpha-Produktion untersucht

• Ist an Fettverwertung und Verdauung beteiligt

• Ist am Stoffwechsel von Xenobiotika beteiligt

• Fungiert als inhibitorischer Neurotransmitter im Gehirn

• Wird im Zusammenhang mit der Thrombozytenaggregation beschrieben

Wie kann sich ein Taurinmangel äußern?

Ein Taurinmangel äußert sich zunächst in erhöhter Infektanfälligkeit, da die Immunabwehr instabil wird. Weiterhin kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

• Wachstumsstörungen bei Kindern

• Immunschwäche

• Netzhautdegenerationen

• Erkrankungen des Herzmuskels

Was begünstigt einen Taurinmangel?

Durch eine jahrelange vegane Ernährung kann es theoretisch zu einem leichten Taurinmangel kommen, da Taurin lediglich in tierischer Nahrung vorkommt. Da es aber auch vom Körper selbst produziert wird, sind Taurinmangel aufgrund einseitiger Ernährung eher die Ausnahme.

Wie ist der Tagesbedarf?

400g/Tage

Wo ist diese Aminosäure enthalten?

Taurin ist ausschließlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten. Folgende Nahrungsmittel enthalten nennenswerte Dosen Taurin:

• Muschelfleisch

• Krabbenfleisch

• Thunfisch

• Lammfleisch

• Hühnerfleisch

• Leber

• Mineralstoffe

Was macht Selen im Körper?

• Cofaktor der Enzyme Glutathion-Peroxidase, die am Abbau von Peroxiden beteiligt sind

• Beteiligt an der Regeneration von Glutathion

• Wird im Zusammenhang mit dem Leberstoffwechsel beschrieben

• Trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei

• Aktivierung von Schilddrüsenhormonen

• Ist Gegenstand der Krebsforschung; Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen gehören in ärztliche Hand

• Steht in Wechselwirkung mit Vitamin E

• Wird im Zusammenhang mit NFkappaB, Prostaglandinen und Leukotrienen untersucht

Wie kann sich ein Selenmangel äußern?

Ein Selenmangel schwächt den gesamten Organismus, mit vielfältigen Folgen:

• Nagelveränderungen mit weißen Flecken

• dünne Haare

• verminderte Qualität des Spermas

• Blutarmut

• Leberschäden

•  Schädigungen von Nerven und Muskulatur, auch im Bereich des Herzmuskels

• kardiovaskuläre Erkrankungen und koronare Herzkrankheit (KHK)

• Ein Zusammenhang mit verschiedenen Krebserkrankungen wie Prostata-, Eierstock-, Dickdarm-, Brust- und Lungenkrebs wird in der Fachliteratur diskutiert (Diagnostik und Behandlung gehören in ärztliche Hand)

Was begünstigt einen Selenmangel?

Da wir Selen über die Nahrung zuführen müssen, liegen hier auch die Hauptursachen für Mangelerscheinungen. Wer vorwiegend Nahrungsmittel, die aus selenarmen Böden gewonnen werden, zu sich nimmt, sich eiweißarm oder extrem einseitig ernährt (z. B. Veganer, Alkoholiker), erhöht das Risiko. Weitere Faktoren:

• Hungern, Bulimie, künstliche Ernährung oder Dialyse

• bestimmten Medikamente

• Verdauungsstörungen wie lang anhaltendem Durchfall

• Nierenerkrankungen

• starke Blutungen (Hämorrhoiden, Monatsblutungen)

• schwere Verbrennungen

Wie ist der Tagesbedarf?

60-70µg/Tag

Wo ist dieses Spurenelement enthalten?

Selen ist in folgenden Nahrungsmitteln besonders reich enthalten:

• Fleisch

• Fisch

• Eier

• Pilze

• Kohl- und Zwiebelgemüse

• Linsen

• Spargel

• Nüsse, insbesondere Paranüsse

Was macht Magnesium im Körper?

• reguliert eine Vielzahl biochemischer Reaktionen und zellulärer Funktionen, da es als Cofaktor von mehr als 600 Enzymen fungiert

• ist Komplexpartner von ATP und aktiviert ATP-abhängige Enzyme. Es ist unerlässlich u. a. für die Glycolyse, den Citratzyklus, den Lipidstoffwechsel, die Aminosäureaktivierung sowie die Nukleinsäuresynthese

• bildet Komplexe mit Nukleinsäuren und stabilisiert somit die DNA und RNA. Als Komplex mit Phospholipiden stabilisiert es biologische Membranen

• beeinflusst zelluläre Ionenkanäle und Transporter von Calcium, Kalium und Natrium

• reguliert die Reizübertragung der Muskelkontraktion, des Herzrhythmus, des Gefäßtonus, des Blutdrucks und des Knochenumsatzes

• beeinflusst die Knochengesundheit als Bestandteil von Hydroxylapatitkristallen (Hauptbestandteil der Knochensubstanz) und durch die Aktivierung der Osteoblastenproliferation (Wachstum und Vermehrung von knochenbildenden Zellen)

Wie kann sich ein Magnesiummangel äußern?

So vielfältig wie die Funktionen des Magnesiums im Organismus sind die möglichen Symptome von Magnesiummangel:

• Muskelverspannungen und Muskelkrämpfe, nächtliche Wadenkrämpfe, Lidzucken

• Müdigkeit, Schwäche

• Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfen

• Kopfschmerzen und Schwindel

• psychische Symptome wie Unruhe, erhöhter Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Interessenverlust und Teilnahmslosigkeit oder Nervosität

Anhaltender ausgeprägter Magnesiummangel kann schwere Folgen haben. Typisch bei älteren Menschen sind Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelinsuffizienz und ein beschleunigter Herzschlag. Weitere Symptome sind starker Gewichtsabfall ohne erkennbare Ursache, Bewusstseinsstörungen, vermehrte Schläfrigkeit und verlangsamtes Denkvermögen.

Was begünstigt einen Magnesiummangel?

Magnesiummangel kann durch eine ganze Reihe von Ursachen bedingt sein:

• Schwangerschaft und Stillzeit

• Krankheitsbedingt verringerte Aufnahme bzw. erhöhte Ausscheidung von Magnesium

• Essstörungen mit Erbrechen wie Bulimie oder Binge-Eating, Hungerzustände (Anorexie)

• Magnesium-Verwertungsstörungen (Malabsorption)

• Chronische Durchfälle oder Erbrechen

• Erkrankungen von Nieren, Leber, Dünndarm und Bauchspeicheldrüse

• Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus

• Alkoholismus oder Alkoholmissbrauch

• Anhaltend ausgeprägter Stress

• Leistungssport (Freizeitsportler haben in der Regel keinen erhöhten Bedarf.)

• Magnesiummangel durch Medikamente

Wie ist der Tagesbedarf?

300-400mg/Tag

Wo ist dieses Mengenelement enthalten?

Besonders viel Magnesium ist beispielsweise in folgenden Lebensmitteln enthalten:

• Nüssen (vor allem in Wal-, Erd- und Cashewnüssen)

• Schokolade

• Sonnenblumenkernen, Sesamsaaten und Weizenkeimen

• Bananen und Beerenobst

• Trockenfrüchte

• Vollkornbrot

Mäßig viel Magnesium ist in folgenden Lebensmitteln enthalten:

• Hartkäse

• Kartoffeln mit Schale

• Hülsenfrüchten

• Spinat

• Geflügel und Fisch

Was macht Kalium im Körper?

• mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks, der Elektro­lythomöostase und des Säure-Basen-Haushalts

• spielt Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen und ist somit von Bedeutung für Muskelkontraktionen, Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks

• Cofaktor von Enzymen (beteiligt an der Bildung von Proteinen und Glykogen und somit für das Wachstum von großer Bedeutung)

Wie kann sich ein Kaliummangel äußern?

Die Symptome von Kaliummangel sind in der Regel zunächst unspezifisch. Typisch sind:

• Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhte Nervosität

• Appetitlosigkeit, Darmträgheit sowie Blähungen und Verstopfung

• Kopfschmerzen oder Schwindel

• schnell ermüdbare Muskulatur

• Hauttrockenheit mit erhöhter Akne-Neigung

• Wundheilungsstörungen

• vergrößerte Urinmenge, zuweilen begleitet von Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Was begünstigt einen Kaliummangel?

In vielen Fällen geht Kaliummangel auf die Einnahme von Medikamenten, die die Nierentätigkeit anregen und harntreibend wirken zurück (Diuretika und Schleifendiuretika). Auch digitalishaltige Herzmedikamente sowie die regelmäßige Einnahme von Abführmitteln begünstigen einen Kaliummangel.

Selten kann auch eine Fehlernährung die Ursache eines Mangels sein (Magersucht oder Bulimie). Aber auch Senioren in Pflegeheimen, Alkoholkranke, Obdachlose oder stressgeplagte Menschen ernähren sich häufig mineralstoffarm.

Daneben kann auch eine erhöhte Zufuhr von Salz verantwortlich sein, da eine stark salzhaltige Ernährung die Natriumkonzentration im Blut erhöht. Der Körper versucht nun, das Zuviel an Natrium über die Nieren auszuscheiden. Das geschieht allerdings nur in der Kombination mit Kalium.

Ebenso kann eine gestörte Aufnahme von Kalium aus dem Darm einen Mangel bedingen (bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Glutenunverträglichkeit).

Wie ist der Tagesbedarf?

4 g/Tag

Wo ist dieses Spurenelement enthalten?

Besonders viel Kalium enthalten vor allem pflanzliche Lebensmittel wie:

•  Bananen, Aprikosen, Himbeeren oder Rhabarber

• alle frischen Gemüse (vor allem Kohlgemüse und grüne Gemüse, aber auch Karotten, Kürbis oder Sellerie)

• Hülsenfrüchte

• Kartoffeln

• Pilze

• Vollkornprodukte

• Nüsse

Was macht Calcium im Körper?

Calcium wird für viele Körperfunktionen benötigt. Es spielt eine wichtige Rolle für:

• die Blutgerinnung

• die Muskel- und Nerventätigkeit

• Vorgänge bei Entzündungen und allergischen Reaktionen

• Funktion von Herz, Lungen und Nieren

• Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen

Etwa 99 % - ungefähr 1,2 kg – des gesamten Körpercalciums befinden sich in den Knochen und Zähnen.

Wie kann sich ein Calciummangel äußern?

Da Calcium an vielen unterschiedlichen Körperfunktionen beteiligt ist, sind auch die Symptome eines Calciummangels sehr vielfältig. Auch spielen die Intensität und Dauer des Mangelzustandes eine Rolle.

Folgende Symptome können auf einen Calciummangel hindeuten:

• Muskelkrampf, Muskelzittern

• Herz- und Kreislaufprobleme

• Brüchige Fingernägel

• Haut- und Haarveränderungen

• Karies, Parodontose

• Verdauungsstörungen

• Psychische Störungen

• Grauer Star

• Störungen im Knochenstoffwechsel

• Osteoporose, Rachitis

Was begünstigt einen Calciummangel?

Folgende Ursachen können einen Calciummangel nach sich ziehen:

• Calciumarme Ernährungsweise

• Vitamin D-Mangel

• Hormonstörungen

• Hoher Kaffeekonsum

• Erhöhter Calciumbedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Pubertät)

• Störungen der Calciumverwertung und -aufnahme

• Magnesiummangel

• Erhöhte Phosphatspiegel

• Nierenerkrankungen

• Schilddrüsenerkrankungen

• Medikamente (z. B. harntreibende Mittel, Kortison)

• Verdauungsstörungen

• Bauchspeicheldrüsenentzündung

• Leistungssportler mit hohen Schweißverlusten

Wie ist der Tagesbedarf?

1 g/Tag

Wo ist dieses Mengenelement enthalten?

Besonders viel Calcium ist in folgenden Nahrungsmitteln reichhaltig enthalten:

• Haferflocken, Vollkornmehl, Vollkornprodukte, Sojamehl

• Milchschokolade

• Milch und Milchprodukte allgemein (z.B. Quark, Käse, Joghurt)

• Eier

• Hülsenfrüchte, grünes Gemüse (z.B. Broccoli, Mangold, Fenchel, Grünkohl, Lauch, Spinat)

• weiße Bohnen und Linsen

• Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren

• Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Mohn, Sesam

• Mineralwasser mit hohem Calciumgehalt

• Bohnenkraut, Basilikum, Majoran, Thymian, Brunnenkresse, Kerbel, Dill, Salbei, Oregano, Melisse, Rosmarin

Was macht Natrium im Körper?

Natrium spielt aufgrund seines hohen Wasserbindungsvermögens (osmotische Aktivität) eine wichtige Rolle bei der Regulation des Wasserhaushalts.

Weiterhin ist Natrium an der Regu­lation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks beteiligt.

Auf zellulärer Ebene ist Natrium an der Aufrechterhaltung des Membranpotenzials und am aktiven Transport von Molekülen über die Zellmembran hinweg beteiligt.

Wie kann sich ein Natriummangel äußern?

Ist der Natriumwert zu niedrig, zeigen sich als allgemeine Beschwerden wie

• Übelkeit, Erbrechen

• Kopf- und Muskelschmerzen

• Verwirrtheitszustände

In der Folge kommt es zu einer verstärkten Wasserverschiebung ins Zellinnere. Daraus wiederum ergibt sich die Gefahr einer Hirnschwellung, die zu Bewusstseinsstörungen bis hin zu Krämpfen und Koma führt.

Was begünstigt einen Natriummangel?

Ein niedriger Natriumspiegel wird in zwei Formen unterteilt – einen absoluten und einen relativen Natriummangel. Während beim ersteren wirklich zu wenig Natrium im Blut vorliegt, entsteht der relative Natriummangel durch eine Verdünnung des Blutes mit zu viel Flüssigkeitsvolumen.

Absoluter Natriummangel

Eine absolute Hyponatriämie entsteht meist dadurch, dass der Körper zu viel Natrium verliert. Das kann unter anderem folgende Gründe haben:

• Nierenerkrankung mit vermehrtem Salzverlust

• Mangel an Mineralokortikoiden

• Durchfall und Erbrechen

• Bauchfellentzündung (Peritonitis)

• Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

• Darmverschluss (Ileus)

• Verbrennungen

Auch die Einnahme von Entwässerungsmedikamenten (Diuretika) kann die Ausscheidung von Natrium steigern und unter Umständen zu einer Hyponatriämie führen.

Relativer Natriummangel

Eine Verdünnungshyponatriämie entwickelt sich häufig durch Funktionsstörungen verschiedener Organe, zum Beispiel durch eine Herzschwäche, Nierenschwäche oder eine Leberzirrhose. Auch das Trinken von destilliertem Wasser senkt den Natriumwert.

Wie ist der Tagesbedarf?

1,5 g/Tag

Wo ist dieses Mengenelement enthalten?

Natrium findet sich im Grunde in allen Lebensmitteln und Speisen, die salzig sind. Denn der Mineralstoff ist Bestandteil von Kochsalz (Natriumchlorid, NaCl). Auch Soda enthält Natrium. Soda wird zum Beispiel als Backtriebmittel eingesetzt.

• Salzstangen

• Brot, Haferflocken, Hülsenfrüchte

• Tilsitter, Gouda, Schmelzkäse

Unsere Schwerpunkte & Erfahrung:

  • Coaching & Begleitung

    Begleitung von über 3.000 Klientinnen und Klienten in den Bereichen Selbstreflexion, Konfliktklärung, Achtsamkeit und bewusste Lebensführung.

  • Colon-Hydro-Therapie und Darmbegleitung

    Colon-Hydro-Therapie und Darmbegleitung

    Über 6.000 durchgeführte Colon-Hydro-Anwendungen sowie begleitende, naturheilkundlich orientierte Darm- und Befunderhebungen im heilpraktischen Rahmen.

  • Fastenbegleitung

    Mehr als 350 begleitete Fastenzeiten sowie frisch zubereitete Saftangebote im Rahmen individuell abgestimmter Begleitkonzepte in Berlin.

  • Infusionsangebote & Nährstoffbegleitung

    Über 8.000 durchgeführte Infusionsanwendungen und individuell abgestimmte Begleitangebote im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung.

  • Begleitende Laboranalysen

    Erfahrung mit über 5.000 ausgewerteten Blut-, Stuhl-, Speichel- und Urinanalysen zur heilpraktisch orientierten Befunderhebung und Verlaufseinordnung.

Fachlich verantwortlich: Yesha Karmeli, Heilpraktiker, Natura Heilpraxis Berlin. Dieser Text informiert allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

Anrufen Gratis kennenlernen