Übersicht der Inhaltstoffe unserer Spezialinfusionen

Auf dieser Seite finden Sie eine zusammenfassende Übersicht der Inhaltsstoffe unserer Spezialinfusionen. Die Darstellung erfolgt sachlich und transparent und dient der allgemeinen Information über verwendete Substanzen, deren Einordnung im Stoffwechsel sowie ihrer Beschreibung in der Fachliteratur. Begriffe wie Energie, Immunsystem oder Vitalität werden hierbei rein beschreibend und ohne therapeutische Aussage verwendet.

Die Informationen ersetzen keine medizinische Diagnostik oder Therapie. Es werden keine Heil-, Wirk- oder Erfolgsversprechen abgegeben.

Natura Heilpraxis Spezialinfusionen
Natura Heilpraxis Infusionsbestandteile Glutathion
Natura Heilpraxis Vitalstoffinfusionen Alpha Liponsäure
Natura Heilpraxis Spezialinfusionen Natriumhydrogencarbonat
Natura Heilpraxis Spezialinfusionen Cholin
  • Glutathion ist ein Tripeptid, bestehend aus den drei Aminosäuren Glycin, Cystein und Glutaminsäure. Bei Vorliegen dieser drei Aminosäuren und bei gesundem Organismus kann der Körper Glutathion alleine herstellen. Es kommt im gesamten Körper vor und ist an vielen Vorgängen des Stoffwechsels beteiligt. Besonders konzentriert liegt Glutathion jedoch in der Leber vor, dem menschlichen Entgiftungsorgan.

    • entgiftet den Körper

    • steuert Zellteilung und Zellstoffwechsel

    • befördert Aminosäuren in die Zellen

    • macht freie Radikale unschädlich

  • Bei einem Glutathionmangel kann das antioxidative Schutzsystem des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten. Der Organismus ist dann anfälliger für schädliche äußere Einflüsse.

    Das kann sich äußern in vermehrtem Auftreten von:

    • Infekten

    • Entzündungen

    • Schwäche

    • Müdigkeit

    • Stimmungsschwankungen

    • depressiven Verstimmungen

  • Der Körper kann Glutathion zwar selbst produzieren, doch es wird im Alltag zum Beispiel durch Stress oder Umwelteinflüsse schnell verbraucht.

    Bei unausgewogener oder mangelhafter Ernährung kann ein Mangel an Glutathion-Bausteinen (Glutaminsäure, Cystein und Glycin) und damit einen Glutathion-Mangel begünstigt werden.

    Zudem nimmt im Alter die Fähigkeit des Körpers zur Glutathion-Synthese ab.

    Ein Mangel kann auch entstehen, wenn ein erhöhter Glutathion-Bedarf nicht ausgeglichen wird. Ein solcher kann bei sportlicher Betätigung, Umweltbelastungen, bestimmten Erkrankungen, Drogen- oder Nikotinkonsum auftreten.

  • 100 mg/Tag

  • Als besonders glutathionreich gelten beispielsweise:

    • Keime und Sprosse

    • frischer Spargel, Spinat, Petersilie und Brokkoli

    • Hefe

    • Leber und Fleisch

    Durch lange Lagerung, Verarbeitung und Erhitzen fällt der Glutathion-Gehalt jedoch meist stark ab. Aus diesem Grund enthalten verarbeitete Lebensmittel in der Regel nur mehr geringe Mengen des Vitalstoffs.

  • Alpha Liponsäure ist eine schwefelhaltige Fettsäure. In ihrer natürlichen-Form kommt sie als Coenzym in den Mitochondrien fast aller Eukaryoten vor und spielt eine wichtige Rolle, u.a. im Energiestoffwechsel. Daneben ist sie relevant bei der:

    • Freisetzung von Stickstoffmonoxid führt zu Vasodilatation & Regulation des Gefäßtonus

    • Leberschutz durch Entgiftung von Ammoniak

    • Verbesserung der Immunreaktion

    • Ausschüttung von Wachstumshormonen, Insulin, Prolaktin und Glukagon

    • Anregung der Polyaminsynthese: Steigerung der Anzahl und Mobilität der Spermien

    • Erhöhter Bedarf bei Infekten, Diäten und hoher sportlicher Belastung

  • • schützt die Blutgefäße

    • kurbelt die Glucoseaufnahme und -verwertung an

    • fängt freie Radikale ab

    • erhöht die Insulinempfindlichkeit

    • erhöht den bei Diabetikern zu niedrigen Glutathionspiegel

    • optimiert die Nervenleitfähigkeit

    • fördert die Durchblutung

    • schützt daher vor Herz-Kreislauferkrankungen und Nervenausfällen

    • wirkt einem diabetesbedingten Vitamin C-Mangel entgegen

    • beugt dem ebenfalls diabetesbedingten grauen Star vor

    • aktiviert das Wachstum peripherer Nervenzellen

    • mindert oxidativen Stress

  • Zu hoch dosierte Alpha Liponsäure kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, die jedoch eher selten auftreten.

    Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Schwindelgefühle und Übelkeit. Je nach Darreichungsform kann es in sehr seltenen Fällen außerdem zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

    • Juckreiz

    • Hautrötungen

    • allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock

    • Atemnot

    • Kopfschmerzen

    • Doppeltsehen

    • Störung der Blutgerinnung

  • 100-300 mg/Tag

  • Alpha Liponsäure kommt insbesondere in tierischen Lebensmitteln vor, jedoch auch in einigen Gemüsesorten:

    • Leber

    • Herz

    • Nierchen

    • Tomaten

    • Spinat

    • Brokkoli

  • Natriumhydrogencarbonat führt zu einem Anstieg des pH-Wertes (in den basischen Bereich).

  • Aufgrund seiner säurebindenden Eigenschaften kommt Natriumhydrogencarbonat bei verschiedenen Erkrankungen zum Einsatz:

    • Pufferfunktion bei Sodbrennen und Magenprobleme

    • Pufferfunktion im Blut (zum Ausgleich der fehlenden Basen bei der Hämodialyse)

    • Behandlung der metabolischen Azidose (stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes und des Körpers)

    • bei Hyperkaliämie

  • Es kann vereinzelt zu Aufstoßen und Blähungen kommen.

    Bei einer Überdosierung von Natriumhydrogencarbonat kann sich zudem eine Alkalose entwickeln. Dabei steigt der pH-Wert des Blutes durch eine Erhöhung des Bikarbonats auf einen Wert von über 7,45. Die intrazellulären Wasserstoffionen werden daraufhin gegen extrazelluläres Kalium ausgetauscht, sodass sich eine Hypokaliämie (ein Kaliummangel) entwickelt. Typische Symptome eines erniedrigten Kaliumspiegels im Blut sind muskuläre Adynamien mit Lähmungen, Reflexabschwächungen oder Aufhebung der Reflexe, Verstopfung, Blasenlähmung, Darmverschluss und Herzrhythmusstörungen.

  • Backpulver

    Sauerrahmbutter

    Tafelwasser

    Schmelz-/Koch-/Sauerrahmkäse

    Kakao- und Kakaoerzeugnisse (z. B. Schokolade)

    Kaffee-Ersatz/Kaffeezusätze

    Brausepulver

  • Cholin gehört chemisch zu der Gruppe der biogenen Amine. Bei ausreichender Versorgung mit Aminosäuren insbesondere Methionin und Lysin kann Cholin im menschlichen Organismus gebildet werden.

    Es hat im menschlichen Körper vielfältige Funktionen, insbesondere im Gehirn und im vegetativen Nervensystem.

    Einer der wichtigsten Neurotransmitter im menschlichen Organismus, das Acetylcholin, wird aus Cholin und Acetyl-CoA gebildet. Wichtige Funktionen des Acetylcholins beeinflussen insbesondere das vegetative Nervensystems. Hier steuert Acetylcholin als Transmitter sowohl den Sympathikus, als auch den Parasympathikus. Das vegetative Nervensystem regelt die Funktion aller Organe des menschlichen Körpers und passt die Funktion an den aktuellen Bedarf an.

  • Ein Mangel an Acetylcholin führt dazu, dass Nervenimpulse nicht richtig weitergeleitet werden. Die dadurch entstehende Beeinträchtigung des vegetativen Nervensystems kann schon bei geringfügigen Störungen schwerwiegende Folgen haben, die wichtigsten sind:

    • Durchblutungsstörungen des Gehirns und aller Organe

    • Störungen der Sinnesorgane (Augen, Ohren, Tast- und Gleichgewichtssinn)

    • Störungen von Herz- und Lungenfunktion

    • Störungen der Verdauung und der Leberfunktion

    • Störungen von Nieren und Harnwegen

    • Störungen der Hormondrüsen (Schilddrüse, Keimdrüsen, Thymus, etc.)

    • Störungen des Bewegungsapparates

    • Störungen des Elektrolythaushaltes

  • Die Steuerung des vegetative Nervensystem und damit die Anpassung der Funktion der jeweiligen Organe an die aktuelle Situation, erfolgt über die Gegenspieler Sympathicus und Parasympathicus. Beide Anteile des vegetativen Nervensystem stehen in einem gesunden Organismus im Gleichgewicht.

    Dieses Gleichgewicht kann durch viele Einflüsse gestört werden:

    • Stress und Überforderung

    • Lärmbelastung

    • Chronische Schmerzen

    • Vergiftungen durch Umweltbelastungen, Schwermetalle etc.

    • Chronische Erkrankungen

    • Mangelnde Zufuhr durch Ernährung

    • Mangelnde Aufnahme im Magen-Darm-Trakt

  • 400 mg/Tag

  • Vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Eigelb, Milch, Rinder- und Schweineleber ist Cholin enthalten. Geringere Mengen weisen auch Getreide, Bohnen und Nüsse auf.

Unsere Schwerpunkte & Erfahrung:

  • Coaching & Begleitung

    Begleitung von über 3.000 Klientinnen und Klienten in den Bereichen Selbstreflexion, Konfliktklärung, Achtsamkeit und bewusste Lebensführung.

  • Colon-Hydro-Therapie und Darmbegleitung

    Colon-Hydro-Therapie und Darmbegleitung

    Über 6.000 durchgeführte Colon-Hydro-Anwendungen sowie begleitende, naturheilkundlich orientierte Darm- und Befunderhebungen im heilpraktischen Rahmen.

  • Fastenbegleitung

    Mehr als 350 begleitete Fastenzeiten sowie frisch zubereitete Saftangebote im Rahmen individuell abgestimmter Begleitkonzepte in Berlin.

  • Infusionsangebote & Nährstoffbegleitung

    Über 8.000 durchgeführte Infusionsanwendungen und individuell abgestimmte Begleitangebote im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung.

  • Begleitende Laboranalysen

    Erfahrung mit über 5.000 ausgewerteten Blut-, Stuhl-, Speichel- und Urinanalysen zur heilpraktisch orientierten Befunderhebung und Verlaufseinordnung.